Möglicherweise erhalten Sie bei Online-Recherchen die Meldung, dass keine Verbindung zum Internet möglich ist. In diesem Fall prüfen Sie bitte folgende Punkte:
| 1. | Fehlende Internet-Verbindung Sie sind wirklich nicht mit dem Internet verbunden. Prüfen Sie mit einem Browser, ob Sie eine Webseite wie www.citavi.com aufrufen können. War dieser Versuch erfolgreich, prüfen Sie bitte den nachfolgenden Punkt. |
| 2. | Proxy-Server Sie haben keine direkte Verbindung zum Internet, sondern nutzen einen |
| 3. | Firewall Sie verwenden eine Firewalls sind in erster Linie dazu gedacht, unerwünschten Datenverkehr von »außen« nach »innen« zu blockieren. Bei den meisten Firewalls wird der Datenverkehr von »innen« nach »außen« nicht eingeschränkt. Ein Computer kann von einem Server auf jedem beliebigen Port Daten anfordern. Es gibt jedoch Anwender bzw. Administratoren, die auch den Datenverkehr von »innen« nach »außen« einschränken. Das kann auch ein Programm zum Schutz gegen Trojaner oder Viren sein. Die Einschränkung erfolgt über die so genannten TCP/IP-Ports. Nahezu immer wird jedoch der Port 80 (WWW) offen gelassen. Darüber hinaus gibt es Personal Firewalls, welche den Zugriff nur bestimmten Programmen erlauben. So darf beispielsweise der Internet Explorer auf Port 80 kommunizieren, aber Citavi – sofern es nicht in der so genannten Whitelist eingetragen ist – auf dem gleichen Port nicht. Zu guter Letzt filtern einige Firewalls zudem noch Protokolle (so genanntes protocol checking). So wird der Datenverkehr über die üblichen Internetprotokolle HTTP und FTP erlaubt, während das Bibliotheksprotokoll Z39.50, das Citavi verwendet, den Firewalls nicht bekannt ist und darum blockiert wird. (Bitte konsultieren Sie das Handbuch zu Ihrer Firewall-Software, um zu erfahren, wie Sie das Z39.50-Protokoll freigeben.) Was die oben erwähnten Ports angeht, verhält sich Citavi wie folgt: |
| o | Citavi nutzt den Port 80, um Aktualisierungsprüfungen durchzuführen sowie die Liste der OPACs (Bibliothekskataloge) abzugleichen. |
| o | OPAC-Verbindungen, die über einen so genannten Webservice laufen, erfolgen ebenfalls auf Port 80. |
| o | Gleiches gilt für OPAC-Verbindungen, die über einen http-Request laufen. |
| o | OPAC-Verbindungen über das Z39.50-Protokoll laufen jedoch über einen Port, den die Bibliothek vorgibt und den Citavi nicht beeinflussen kann. Diese Verbindungen können von »strengen« Firewalls blockiert werden. In diesem Fall werden Ihre Rechercheabfragen nicht direkt an den Informationsanbieter gesandt, sondern über den Citavi Webservice, der Port 80 nutzt, umgeleitet. |
Sollten Sie alle oben genannten Punkte geprüft haben und Citavi dennoch keine bestehende Online-Verbindung finden, können Sie als Notlösung die Prüfroutinen von Citavi abstellen. Wählen Sie hierzu aus Extras > Projektübergreifende Optionen… > Recherche die Option »Die Internet-Verbindungsmeldungen von Windows ignorieren«.
Adresse dieser Seite: http://www.manuals.citavi.com/de?online_verbindungen.htm