Grundregeln für die Arbeit mit dem Zitationsstil-Editor

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Sie erleichtern sich die Arbeit, wenn Sie bei der Arbeit mit den Zitationsstilen folgende Grundregeln beachten:

Eine Komponente behält ihre Eigenschaften über alle Anwendungsfälle hinweg.
Wenn Sie einmal bei einer Komponente – z. B. »Autor« – definiert haben, dass diese in einer bestimmten Form – z. B. Nachname in Kapitälchen, Vornamen ausgeschrieben – auftreten soll, dann können Sie diese Form der Darstellung bei allen Anwendungsfällen (Monographie, Hochschulschrift, Werke eines Autors etc.) immer gleich verwenden. Sie müssen die Komponente kein zweites Mal definieren.
Umgekehrt heißt das: Möchten Sie eine Komponente in unterschiedlichen Formen verwenden – z. B. soll in den Fußnoten nur der Nachname des Autors, und zwar in Normalschrift stehen – dann erstellen Sie eine Kopie der Komponente und nehmen an dieser die Modifikationen vor.
Interpunktion davor ist wichtiger als Interpunktion danach.
Der Zitationsstil legt fest, welche Interpunktion zwischen den einzelnen Komponenten erscheinen soll. Zwischen Autor und Titel verlangen z. B. viele Stile, dass ein Doppelpunkt gesetzt werden soll. Lesen Sie solche Vorlagen »von hinten«. Das heißt: tragen Sie den Doppelpunkt in das Feld »Interpunktion davor« der Komponente »Titel« ein.
Wenn die meisten Satzzeichen bei einer vollständigen Literaturreferenz Punkte sind, tragen Sie in das Feld »Interpunktion danach« immer einen Punkt und ein Leerzeichen ein. Das Feld »Interpunktion davor« nutzen Sie insbesondere für Abweichungen von der Regel. Sie machen sich dabei eine besondere Eigenschaft des Felds »Interpunktion davor« zunutze: Treffen zwei Komponenten (z. B. Autor und Titel) aufeinander, überschreibt das Feld »Interpunktion davor« der Komponente »Titel« den Inhalt des Felds »Interpunktion danach« der voranstehenden Komponente, also hier der Komponente »Autor«.
Nutzen Sie die Interpunktionsfelder nur für die Interpunktion.
Tragen Sie in die Felder »Interpunktion davor« und »Interpunktion danach« nur Satzzeichen ein. Wenn Sie Klammern benötigen, erstellen Sie eine neue Komponente und fügen Sie die Klammern (oder ähnliches) als »Textelement« hinzu.
Nutzen Sie die Ersetzungsfunktion.
Manchmal kann es vorkommen, dass die Interpunktionsregeln zu einem unerwünschten Ergebnis führen. Vielleicht endet mal ein Eintrag mit einem Komma, einem Leerzeichen und einer schließenden Klammer. Wenn sich solche Fälle logisch nicht lösen lassen, greifen Sie sinnbildlich gesprochen zur »Schere«. Öffnen Sie über das Menü Datei > Eigenschaften die Registerkarte »Ersetzungen« und klicken Sie auf die Schaltfläche »Weitere«. Lassen Sie Citavi nach »Komma Leerzeichen Klammer« suchen und durch »Klammer« ersetzen.
Lassen Sie Regelsets auf Vorlagen anderer Anwendungsfälle basieren.
Bei manchen Stilen reicht es, wenn in der Fußnote oder beim Kurznachweis im Text nur die Nachnamen der Verfasser, das Jahr der Publikation und die Seitenzahl des Zitats genannt wird. Definieren Sie diese Einstellungen einmal beim Anwendungsfall »Unklarer Dokumententyp« und lassen Sie die Regelsets der anderen Anwendungsfälle auf diese Definition verweisen. Klicken Sie dazu jeweils auf den Hyperlink »Basiert auf keiner Vorlage« und wählen Sie »Unklarer Dokumententyp« aus.

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