Glossar zum Handbuch

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Abstract

Kurze Zusammenfassung eines Vortrags, Artikels oder Buches.

Akte

Gesamtheit von Aufzeichnungen, die bei Verwaltungs- oder Geschäftstätigkeiten anfallen und aufgrund eines gemeinsamen Merkmals zusammengefügt und aufbewahrt werden.

Alert-Service

Angebot verschiedener Informationsanbieter, Kunden per E-Mail, Fax oder anderen Medien über Neuzugänge in ihren Datenbanken zu informieren, die für den Kunden von Interesse sein könnten.

Anhörung

Verfahren, das unter anderem in den USA und Deutschland üblich ist, um Betroffenen die Gelegenheit zu geben, vor der Verabschiedung eines Gesetzes Stellung zu dessen möglichen Folgen zu nehmen.
In der Schweiz: Vernehmlassung.

Anthologie

Eine Sammlung von Texten unter bestimmten Gesichtspunkten, zum Beispiel Frühling, Musiksoziologie etc.

Archivalien

Informationsträger (Urkunden u. ä.), die in einem Archiv dauerhaft aufbewahrt werden.

Audiovisuelles Material

Video- oder Audio-Cassetten, CD-ROMs oder DVDs.

Aufsatzdatenbank

Datenbank mit Aufsätzen aus Zeitschriften und zeitschriftenartigen Reihen (mit Festschriften, Tagungs- und Kongressberichten) sowie Buchkapitel; fachübergreifend und/oder fachbezogen.

Ausdruck, regulärer

Suchmuster, um übereinstimmende Muster in einer Eingabe zu finden. (In der Computerlinguistik abweichend davon: Ein regulärer Ausdruck ist eine Formel, die eine (endliche oder unendliche) Sprache beschreibt.)

Backup

Backup bezeichnet den Vorgang und das Ergebnis des Kopierens der in einem Computer vorhandenen Daten auf ein externes Speichermedium. (Die Wiederherstellung der gesicherten Daten wird als Restore bezeichnet.)

Beigabe

Insbesondere Bücher haben häufig Beigaben, wie Lösungsheft, CD, CD-ROM, Diskette, Anhang. Problematisch ist gelegentlich das Verhältnis zwischen Grundwerk und Beigabe. Bei Gleichwertigkeit spricht man von Medienkombination.

Beitrag

Selbstständiger Beitrag in einer Sammlung von Einzelbeiträgen. Beiträge erscheinen zum Beispiel in einem Sammelwerk, Tagungsband, (Forschungs-)Bericht oder Manuskript.

Bericht

Dokument, das Ergebnisse von Forschungen, Untersuchungen oder sonstigen Studien darstellt und das im Allgemeinen nicht über den Buchhandel erhältlich ist.

Betreff

Expliziter oder funktionaler Bestandteil von Schreiben, auch wenn er nicht mehr ausdrücklich so benannt wird, der dem eigentlichen Text vorangestellt wird. Er bezeichnet die Angelegenheit oder Sache, auf die sich ein Schriftstück bezieht.

Bibliographie

Verzeichnisse von Werken eines oder mehrerer miteinander verwandter Fachgebiete unabhängig von ihrem Aufbewahrungsort. In Bibliographien sind nur die Titel, nicht aber die Werke selbst enthalten. Die Titel sind nach unterschiedlichen Prinzipien (zum Beispiel Alphabet, Klassifikation) geordnet und meist durch verschiedene Register erschlossen. Bibliographien können nach ihrem Inhalt in allgemeine und fachspezifische Bibliographien unterschieden werden.

BibTeX

Programm zur Erstellung von Literaturangaben und -verzeichnissen in TeX- oder LaTeX-Dokumenten. Gleichzeitig ein Format zur Beschreibung von Literaturangaben.

book companion site

Website, die ergänzend zu einem Buch veröffentlicht wurde, um zusätzliches Material bereitzustellen, beispielsweise Dokumentenvorlagen, Videosequenzen oder Online-Tests.

Boole'sche Operatoren

Boole'sche Operatoren (nach George Boole, englischer Mathematiker des 19. Jahrhunderts) sind Wörter, die bei der Recherche in Datenbanken zur Verknüpfung von Suchbegriffen oder Suchfragen genutzt werden. Die drei boole'schen Operatoren heißen »AND«, »OR«, »NOT« bzw. »UND«, »ODER«, »NICHT«.

Brevier

Sammlung wichtiger Stellen aus den Werken eines Autors.

Chrestomathie

Mehrere Texte, die zur Erreichung eines bestimmten Lernziels zusammengestellt wurden.

CIP

Cataloguing in Publication. Die CIP-Einheitsaufnahme ist eine so genannte Kurztitelaufnahme, die von der Deutschen Bibliothek aufgenommen und in einem wöchentlich erscheinenden Organ, dem Neuerscheinungen Sofortdienst, den Bibliotheken bekannt gemacht wird.

Conference Proceedings

Siehe Tagungsband.

CRD

Die CRD-Datei (Citavi Retrieval Definition) enthält die Verbindungsdaten zu einer Fachdatenbank oder einem Bibliothekskatalog, damit Citavi bei bestehender Online-Verbindung eine Abfrage in der jeweiligen Datenbank durchführen kann. Einige Informationsanbieter gestatten die Abfrage nur nach vorheriger Autorisation. Dabei kommen in der Regel zwei Autorisationsmethoden zur Anwendung:

1.Zugang nach Eingabe von Benutzerdaten:
Citavi bietet Ihnen die Möglichkeit, dass Sie vor dem Zugriff auf ein geschütztes Informationsangebot Ihre Benutzerdaten (Benutzername und Passwort) eingeben. Diese Daten speichert Citavi für Sie.
2.Identifikation des IP-Adressraums, aus dem die Abfrage kommt:
Der Informationsanbieter prüft im Hintergrund, ob die Abfrage von einem Computer aus einem Netzwerk einer berechtigten Institution stammt. So kann es sein, dass Sie mit Ihrem Notebook an Ihrem Arbeitsplatz Zugriff auf Datenbanken haben, der Ihnen daheim nicht gewährt wird. Um auch von daheim Abfragen auszuführen und wenn Ihr Arbeitgeber diesen Zugang unterstützt, müssen Sie eine Software installieren, die ein so genanntes Virtual Private Network einrichtet.

CTD

Die CTD-Datei (Citavi Tag Definition) beschreibt, wie die Inhalte einer Textdatei, die das Ergebnis einer Datenbankabfrage enthält, auf die Felder eines Citavi-Projekts zu verteilen sind.

CTV

Die CTV-Datei ist die Datenbank, die Citavi für jedes Ihrer Projekt anlegt und in der Regel im Ordner Eigene Dateien:\Citavi\Projects speichert. Es handelt sich technisch gesehen um eine Access-Datenbank.

Dissertation

Selbstständige wissenschaftliche Arbeit über ein ausgewähltes Thema zur Erlangung der Doktorwürde. Dissertationen werden in Citavi mit Hilfe des Dokumententyps »Hochschulschrift« erfasst.

DOI

DOI (Digital Object Identifier) Verfahren mit dem Internetdokumente eindeutig gekennzeichnet werden. Siehe auch online <www.doi.org> bzw. <www.crossref.org>.

Dokumententyp

Der Dokumententyp bestimmt sich nach den charakteristischen Merkmalen eines Werkes. So verfügt beispielsweise der Dokumententyp Buch über das Merkmal »Verlagsort«, das beim Dokumententyp »Zeitschriftenaufsatz« fehlt. Der Zeitschriftenaufsatz verfügt auf der anderen Seite über das Merkmal »Name der Zeitschrift«, das beim Buch nicht erscheint.

Drag & Drop

Mit Drag & Drop (ziehen und fallen lassen) können mit Hilfe der Maus Dateien und Daten verschoben werden. Markieren Sie zuerst eine Datei oder einen Textausschnitt und verschieben Sie diese(n) dann bei gedrückter Maustaste auf das Ziel. Lassen Sie die Maustaste über dem Ziel los. Um eine Datei oder einen Textausschnitt zu kopieren, muss während der Mausaktion die UMSCHALT-Taste gedrückt bleiben.

Dublin Core

Standardisiertes Metadatenformat aus 15 fundamentalen Elementen, um Informationsquellen zu beschreiben. Detaillierte Informationen unter: http://dublincore.org/

EAN

European Article Number, heute: International Article Number, eine Produktkennzeichnungsnummer für den Einzelhandel.

Edition

Versuch, den Urtext bzw. den vom Autor beabsichtigten Text durch den kritischen Vergleich von Drucken und Handschriften sowie gegebenenfalls von Materialien, die der Autor hinterlassen hat, wiederherzustellen. Die Edition enthält darüber hinaus Nachweise von weiteren Quellen, die der Autor benutzt hat, und einen Sachkommentar zu dem jeweiligen Werk.

In der Geschichtswissenschaft dienen Editionen dazu, archivarische und damit in der Regel schwer zugängliche Quellen einem größeren Kreis von Forschern zugänglich zu machen. Die Quellentexte können als Volltext, in Auszügen oder als Regest publiziert werden.

Einfügemarke

Die Einfügemarke markiert in einer Software die Stelle, an der eine Tastatureingabe eingefügt wird. Der Mauszeiger erscheint dabei als senkrechter Strich.

Einheitssachtitel

Um Teile eines Werkes, die unterschiedliche Sachtitel haben, identifizieren und in bestimmten Fällen und an einer Stelle im Katalog nachweisen zu können, wird in der Regel ein einziger Sachtitel als Einheitssachtitel für das Werk bestimmt. Das ist meistens der Sachtitel der ersten vollständigen Ausgabe in der Originalsprache des Werkes.

Einordnungsformel

Begriff aus der Norm DIN 1505-3 zur Bezeichnung eines Kurznachweises im Text. Die Einordnungsformel setzt sich aus dem Verfassernamen und dem Publikationszeitpunkt zusammen.

Enzyklopädie

Umfassende Darstellung des theoretischen und praktischen Wissens einer Zeit oder eines Wissenschaftsgebietes. Enzyklopädien werden in Citavi mit Hilfe des Dokumententyps »Sammelwerk« abgebildet.

Epitext

Text, der als Reaktion auf einen anderen Text verfasst wurde, zum Beispiel als Kritik, Rezension, Interview.

Essay

Kurze, subjektiv geprägte Darstellung eines wissenschaftlichen Themas bzw. eine Erörterung einer aktuellen Frage des geistigen, kulturellen oder sozialen Lebens.

Exkurs

Begründete, in sich geschlossene Abschweifung vom Thema innerhalb eines (wissenschaftlichen) Textes.

Exzerpt

Wörtlicher oder sinngemäßer Auszug aus einem fremden Text (vgl. Zitat).

Fachdatenbank

Datenbank selbstständig und/oder unselbstständig erschienener Werke zu einem oder mehreren Themen (Fachgebieten).

Faktendatenbank

Datenbank mit Informationen wie zum Beispiel statistische Daten, chemische Formeln, Firmen- und Produktdaten.

Fall

Sachverhalt, der zu einer juristischen Frage oder Handlung führt.

Faszikel

(lat. fasciculus = kleines Bündel) Bündel von Akten, Druckfahnen, Manuskriptseiten etc.

Fernleihe

Service von Bibliotheken zur Lieferung von Dokumenten. Eine Fernleihbestellung kann man aufgeben, wenn die benötigten Dokumente nicht in einer der örtlichen Bibliotheken vorhanden sind. Eine Fernleihbestellung ist in der Regel gebührenpflichtig.

Festschrift

Publikation, die häufig aus einer Sammlung verschiedener Beiträge und einer Ehrung besteht, um eine besonders verdiente Wissenschaftlerin oder einen Wissenschaftler zu würdigen.

Findbuch

Katalog für Archivbenutzer, in dem die Archivalien chronologisch und ggf. auch nach Herkunft geordnet mit ihren Bestandsnummern verzeichnet sind.

Firewall

Gerät mit entsprechender Software (oder auch nur eine Software), welche Ihren Computer vom Internet abschirmt. Die Firewall verhindert unerwünschte Anfragen an Ihren Computer und unerwünschte Verbindungen von Ihrem Computer zum Internet.

GBV

Gemeinsamer Bibliotheksverbund. Verbundsystem von Bibliotheken aus sieben deutschen Bundesländern (Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen) sowie der Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz. Der GBV bietet den GBV-Gesamtkatalog an, der mehrere Millionen Titeleinträge umfasst. Detaillierte Informationen unter <www.gbv.de>.

Gesetz

Vom Parlament in einem Gesetzgebungsverfahren beschlossener und verabschiedeter Akt.

Gesetzeskommentar

Erläuterung eines oder mehrerer Gesetze, u. a. anhand von Beispielen, Gerichtsentscheidungen, Verweis auf juristische Veröffentlichungen und durch Vergleich mit anderen Rechtsnormen. Gesetzeskommentare helfen Juristen zu bestimmen, ob eine bestimmte Gesetzesbestimmung auf einen gegebenen Fall anwendbar ist.

Zu unterscheiden sind der in kürzeren Zeitabständen erscheinende Kurzkommentar und der im Abstand von mehreren Jahren erscheinende Großkommentar.

Gesetzesvorlage

Von den politischen Vertretern oder von stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürgern in Artikeln verfasster Gesetzestext (Gesetzesantrag, -vorlage), der zur Behandlung im Parlament eingebracht wird.

Gleichung

Symbolische Darstellung einer chemischen Reaktion oder Relation zwischen mathematischen Größen.

Graue Literatur

Buch, Broschüre oder eine andere Publikationsart, die im Privatdruck erschienen ist und von den Herausgebern selbst vertrieben wird, also nicht über den Buchhandel zu beziehen ist. Die Ermittlung und der Erwerb von Grauer Literatur sind in der Regel sehr schwierig.

Handbuch

Zusammenfassung wesentlicher Erkenntnisse einer Wissenschaft bzw. einer Wissenschaftsdisziplin. Ein Handbuch behandelt die grundlegenden Frage- und Problemstellungen einer Disziplin. In besonders kompakter Form wird das Handbuch als Kompendium bezeichnet. Handbücher werden in Citavi in der Regel mit Hilfe des Dokumententyps »Sammelwerk« abgebildet.

Hochschulschrift

Wissenschaftliche Arbeit, die zum Erwerb eines akademischen Titels geschrieben wurde (Qualifikationsarbeit): Diplom-, Magisterarbeit, Dissertation, Habilitationsschrift. Sie wurde nicht in einem Verlag veröffentlicht und ist nicht über den Buchhandel zu beziehen.

Homepage

Titelseite einer Website, häufig auch synonym für die gesamte Website.

Homonym

Gleiche Bezeichnung für unterschiedliche Begriffe, zum Beispiel Leiter = Gruppenführer, Baugerät, elektrisches Bauteil. Homonyme führen in Suchabfragen zu unerwünschten Treffern (Ballast). Sofern die jeweilige Datenbank dies zulässt, werden Homonyme in der Regel durch ein NICHT miteinander verknüpft. Beispiel: Leiter NICHT Gruppenführer. Vergleiche Synonym.

Hörspiel

Mit verteilten Rollen gesprochene und mit Musik sowie Geräuschen hinterlegte Literatur, die von einem Radiosender ausgestrahlt wurde oder auf einem Tonträger gespeichert ist.

HTML

(Hypertext Markup Language) Seitenbeschreibungssprache des Internet. Über definierte Formatierungsanweisungen (HTML-Tags) werden der Seitenaufbau festgelegt und Hyperlinks definiert.

Impressum

Druckvermerke des Verlags, in der Regel auf der Rückseite des Titelblattes. Enthält u. a. Erscheinungsjahr, Auflagenzahl, Copyright-Vermerk, ISBN. Vermehrt finden sich auch auf Webseiten Impressi.

Incipit

Einleitender Satz eines Textes, der oft als Ersatz für einen Titel dient.

Intranet

Internes Informationsnetzwerk, das genauso funktioniert wie das Internet, aber nur von einer festgelegten Gruppe von Mitgliedern einer Organisation genutzt werden kann.

ISBN

Internationale Standard-Buchnummer. Ein Standard, der eine einmalige maschinenlesbare Identifikationsnummer vergibt, um Bücher und andere monographische Veröffentlichungen eindeutig zu identifizieren. Seine einzelne Bestandteile bedeuten: Sprachkreis – Verlag – Nummer im Verlag – Prüfziffer.

Die 10-stelligen ISBN sind seit 1970 im Einsatz. Ab 1. Januar 2007 werden die ISB-Nummern nur noch 13-stellig vergeben. Diese 13-stelligen ISB-Nummern werden Teil des EAN (European Article Number) Systems. Den bisherigen ISB-Nummern wird die Ziffernfolge 978 vorangestellt, die innerhalb des EAN-Systems für Verlagsprodukte vorgesehen ist. Da die letzte Stelle der ISB-Nummer eine Prüfziffer für alle vorangegangenen Ziffern ist, ändert sie sich in der Regel auch, wenn eine bisher 10-stellige ISBN auf eine 13-stellige ISBN umgestellt wird.

ISMN

International Standard Music Number. Diese Norm dient der eindeutigen Identifizierung von Musikdrucken. Sie besteht aus: Gruppennummer – Verlagsnummer – Titelnummer – Prüfziffer.

ISRC

International Standard Recording Code. Der Internationale Standard Ton- und Bildtonaufnahmeschlüssel dient der eindeutigen Identifizierung von Ton- und Bildaufzeichnungen. Er besteht aus fünf Gruppen: Ländername – Erstinhaber der Aufnahme – Jahr – Aufnahme – Teilaufnahme.

ISRN

International Standard Technical Report Number. Die Internationale Standardnummer für Forschungsberichte dient der eindeutigen Identifizierung von Forschungsberichten. Die Nummer besteht aus: Berichtscode – Zählung – Ländercode (bei Bedarf).

ISSN

Abkürzung für Internationale Standard-Serien-Nummer. Sie ist das eindeutige Identifikationsmerkmal jeder Zeitschrift, zeitschriftenartige Reihe, Schriftenreihe und Zeitung.

Jahrbuch

Periodisch erscheinende Veröffentlichung einer Institution, in der sie ihre Arbeit darstellt. Jahrbücher oder Jahresberichte werden in Citavi mit Hilfe des Dokumententyps »Graue Literatur, Bericht, Report« abgebildet. Falls Sie über den Buchhandel erhältlich sind, eignet sich in der Regel der Dokumententyp »Sammelwerk« hierzu.

Kapitel

Ein im Druck gekennzeichneter Ausschnitt eines Werkes.

Karte

Ein verkleinertes und vereinfachtes Grundrissbild eines Ausschnitts der Erdoberfläche.

Kategorie

Ein Begriff, unter dem zusammenhängende Sachverhalte klassifiziert werden oder mit dessen Hilfe Zusammenhänge hergestellt werden können.

In Citavi: Im Gegensatz zu Schlagwörtern, die zur Beschreibung eines Werks dienen, sollen Kategorien aus der Perspektive des Citavi-Nutzers die Zusammengehörigkeit von Titeln, Zitaten und Gedanken ausweisen.

Für eine wissenschaftliche Arbeit können die Citavi-Kategorien als Gliederungs-Ersatz dienen. Es ist die Idee von Citavi, dass diese Gliederung anfänglich noch »grob« oder »oberflächlich« ist und sich im Laufe der Lektüre immer mehr verbessert. Aus diesen Gründen ist die Handhabung der Kategorien auch möglichst flexibel gehalten: das Umbenennen, das hierarchische Höher- oder Tieferstufen und die Änderung der Reihenfolge sind jederzeit möglich.

Ein anderer Anwendungsfall ist die Schulbibliothek, wo die Kategorien zur systematischen Erschließung genutzt werden.

Kodex

(lat. Schreibtafel, plur. Kodizes) Vorläufer unserer heutigen Bücher, bei denen die einzelnen Seiten aus Pergament oder Papyrusblätter durch Fäden zusammengehalten wurden. Der Buchdeckel bestand meist aus Holzbrettchen.

Konkordanz

Verzeichnis zum Vergleich alter und neuer Archiv- oder Inventarnummern. Wird die Nummerierung der Bestände durch Neuordnung verändert, muss eine Konkordanz erstellt werden. Die Konkordanz ermöglicht es dem Nutzer, von der alten in der Literatur angeführten Nummer auf die neu vergebene Nummer zu schließen und die Akte bzw. das Objekt aufzufinden.

Konspekt

(lat. Blick, Anblick, Betrachtung, schriftliche Übersicht) Aufzeichnung über etwas Gelesenes oder Gehörtes, um einen möglichst umfassenden Überblick zu gewinnen. Der Konspekt dient dazu, wichtige Stellen aus einer oder mehreren Informationsquellen als Vorbereitung auf die eigene Textproduktion verfügbar zu machen. Insbesondere die kritische Auseinandersetzung mit den Gedankengängen anderer Autoren soll durch den Konspekt unterstützt werden.

Kopfregest

Kürzeste textgebundene Art, einen Text zu identifizieren. Es steht häufig in Urkundeneditionen am Anfang der eigentlichen Edition einer Urkunde (vgl. Regest).

Kunstwerk

Ein schöpferisch gestaltetes Werk eines Künstlers oder einer Künstlergruppe.

Kurzregest

Erweiterte Fassung des Kopfregestes. Die Inhaltsangabe erfolgt so knapp wie möglich und so ausführlich wie nötig. Berücksichtigt werden auch alle Orts- und Personennamen.

Kurztitel

Einzeilige Kurzfassung des Titels eines Werks. Der Kurztitel wird beim Import von Daten und bei der manuellen Erfassung eines neuen Werks von Citavi automatisch erstellt, lässt sich aber jederzeit ändern. Innerhalb eines Citavi-Projekts kann der gleiche Kurztitel nur einmal vergeben werden.

Laufnummer

Nummer, die Citavi automatisch jedem neu aufgenommenen Titel zuweist. Laufnummern dienen der eindeutigen Identifikation eines Titel-Platzhalters in einem Manuskript, das mit Hilfe eines Textverarbeitungsprogramms erstellt wird. Laufnummern werden immer eindeutig pro Projekt vergeben. Wird ein Titel gelöscht, so hat das keine Auswirkungen auf die Laufnummern der verbliebenen Titel. Beim Verschieben oder Kopieren eines Titels in ein anderes Projekt wird die Laufnummer nicht in das neue Projekt übernommen, sondern dort neu erzeugt.

Lemma

Stichwort in der Grundform eines Wortes, zum Beispiel ist das Lemma zu Gymnasien: Gymnasium.

Literaturliste

Zusammenstellung bibliographischer Angaben von ausgewählten Titeln, z.B. zur Weitergabe an Kollegen oder Bekannte, als Arbeitsgrundlage für Gruppen oder zur Erledigung von Aufgaben.

Literaturverzeichnis

Vollständige Zusammenstellung aller in einem Text (einer Publikation) verwendeten fremden Quellen, in der vom jeweiligen Zitationsstil geforderten bibliographischen Vollform. Sie ist meist alphabethisch nach dem Nachnamen der Autoren oder Herausgeber sortiert.

In einigen Wissenschaftsdisziplinen ist auch eine nummerische Sortierung üblich. Hier erhalten zitierte Quellen eine Ordnungszahl in eckigen Klammern ([1],[2], …,[28]), und zwar in der Reihenfolge, in der auf sie im Text (in der Publikation) Bezug genommen wurde.

Loseblattwerk

In Ordnern befindliche Sammelwerke (das so genannte Grundwerk), die regelmäßig oder unregelmäßig aktualisiert werden.

Manuskript

(lat. von Hand erstellt) Hand- oder maschinenschriftliches Dokument, das (noch) nicht reproduziert wurde.

MARC

Machine-Readable Catalogue ist ein Standardformat, um bibliographische Informationen auszutauschen.

Microfiche

Transparentes, kleinformatiges Filmblatt, auf dem in Reihen zeilenweise Verkleinerungen von Texten und/oder Bildern nebeneinander gereiht sind (franz. fiche = Karteikarte, Zettel). Für die Betrachtung sind eigene Lesegeräte erforderlich.

Monographie

(gr. monos = einzig, graphia = Schrift) selbstständige, abgeschlossene Veröffentlichung (Buch, Broschüre) eines Autors oder eines Autorenteams, das den Text gemeinsam geschrieben hat, um ein begrenztes Thema abzuhandeln. Eine Monographie kann als einzelner Band oder als mehrbändiges Werk erscheinen.

Nationalbibliographie

Datenbank mit Nachweisen von Veröffentlichungen, die in einem Land oder in einer bestimmten Sprache erschienen sind. Es können auch Veröffentlichungen über das Land oder den zugehörigen Sprachraum enthalten sein.

Nihil-Artikel

Artikel in einem Lexikon, der nicht der Wahrheit entspricht. Nihil-Artikel werden zum einen zur Unterhaltung der Leser (und der Lexikon-Redaktion) verfasst, zum anderen, um Plagiate zu erkennen. Nihil-Artikel sind manchmal offensichtlich (so wie die Steinlaus im medizinischen Wörterbuch Pschyrembel), manchmal schwer zu erkennen (so wie die Biographie von Ottilie Voß im Deutschen Literaturlexikon).

Notation

Buchstaben- und/oder Zahlenkombination, die eine bestimmte Stelle innerhalb einer Systematik bezeichnet.

OPAC

Online Public Access Catalogue ist ein öffentlich zugänglicher digitaler Bibliothekskatalog, der die Bestände einer Bibliothek durchsuchbar macht. Neben der Recherchefunktion gibt es Bestell-, Verlängerungs- und Vormerkfunktionen.

OpenURL

Das OpenURL-Framework (kurz: OpenURL) ist im April 2005 als Standard Z39.88-2004 der amerikanischen American National Standards Institute (ANSI) und der National Information Standards Organization (NISO) verabschiedet worden. Es bezeichnet ein Verfahren, das bibliographische Daten in eine URL übersetzt, die von einem so genannten OpenURL Resolver genutzt werden, um eine Abfrage im lokalen Bibliothekskatalog durchzuführen (Verfügbarkeitsrecherche).

Paralleltitel

Fassung des Haupttitels eines Werks in einer anderen Sprache.

Paraphrase

Indirekte Wiedergabe einer Aussage aus einem fremden Text, der in der Regel in schriftlicher Form vorliegt. Die Wiedergabe geschieht nicht im ursprünglichen Wortlaut (s. Zitat, direktes), sondern in eigenen Worten, wobei genau darauf zu achten ist, dass sowohl der Sinnzusammenhang, in dem die Aussage im Ursprungstext steht, als auch der Sinngehalt der Aussage nicht verfälscht werden (sinngemäße Wiedergabe). Im Unterschied zum dokumentierenden direkten Zitat ermöglicht es die Paraphrase, die Darlegung fremder Positionen durch (eigene) Zusammenfassungen abzukürzen; damit kann auch der Ablauf der eigenen Argumentation schlank gehalten werden (s.auch: Zitat, indirektes).

Patennamen

Familienname, der als Vornamen verwendet wird (häufig in Argentinien, Norwegen, Schweden, Südafrika und einigen anderen Ländern). In Citavi erfassen Sie Patennamen als Vornamen.

Patent

Urkunde über ein gewerbliches Schutzrecht zur alleinigen, zeitlich begrenzten Nutzung eines technischen Verfahrens oder Produkts.

Periodika

Fortlaufend erscheinende Veröffentlichungen, deren Verbreitung in regelmäßigen Zeitabständen über einen beliebig langen Zeitraum erfolgt (Zeitschriften, Zeitungen, zeitschriftenartige Reihen wie Jahrbücher).

Persistent Identifier

Dokumente im Internet werden anhand einer »elektronische Adresse« angesprochen. In den allermeisten Fällen ist das der Uniform Resource Locator (URL). Verändert sich der Standort des Dokuments (zum Beispiel indem das Dokument in einem anderen Ordner abgelegt oder umbenannt wird), sind alle Verweise auf das Dokument nicht mehr gültig.

Dieses Problem umgehen so genannte Persistent Identifiers (PI). In einer zentralen Datenbank werden PI und eine zugehörige URL gespeichert. Ändert sich der digitale Standort des Dokuments, wird die URL von der zentralen Instanz aktualisiert – der PI bleibt bestehen.

Zurzeit existieren folgende PI-Systeme: Digital Object Identifier (DOI), Uniform Resource Name (URN), Persistent Uniform Resource Locator (PURL), Handle-System.

Persönliche Mitteilung

Eine relevante Information, die per Brief, Fax, E-Mail, Telefonat oder direktem Gespräch zwischen zwei oder mehr sich persönlich bekannten Personen ausgetauscht wurde.

Phrase

Such-String, der aus mehr als einem Wort besteht. Häufig werden Phrasen bei der Eingabe in einer Suchmaske mittels Hochkommata gekennzeichnet: »information literacy«. Die Suche mit Phrasen liefert präzisere Ergebnisse als eine AND-Verknüpfung der Einzelbegriffe.

Plagiat

Kopie eines Werks im juristischen Sinne der Fälschung, d. h. ohne das verwendete Original zu nennen.

Primärliteratur

Originalliteratur; Schriften einer Person oder Körperschaft bzw. Quellenwerke (zum Beispiel Gesetze, Urkunden), vgl. Sekundärliteratur. Citavi bietet mehrere Möglichkeiten, wie Sie zwischen Primär- und Sekundärliteratur unterscheiden können: mittels Zuweisung von Kategorien, Strich- bzw. Kringelmarken oder über selbst definierte Felder.

Proceedings

Sammlung von Beiträgen einer wissenschaftlichen Tagung in einem Band (Tagungs- oder Konferenzband).

Projekt

Allgemein ein einmaliges Vorhaben, mit dem innerhalb begrenzter Zeit und mit begrenzten Mitteln ein bestimmtes Ziel erreicht werden soll. In Citavi ist ein Projekt die von Ihnen unter einem bestimmten Auswahlgesichtspunkt zusammengestellte Sammlung von Titeln und zugehörigen Materialien.

Proxy-Server

Computer, der als Zwischenspeicher von einem Internet Service Provider eingesetzt wird. Dieser Computer speichert besuchte Internetseiten, um diese bei einem erneuten Besuch schneller darzustellen, da die Daten nicht erneut vom Server der Seite abgerufen werden müssen. Dadurch verkürzt sich die Ladezeit der entsprechenden Seiten.

Pseudonym

Deckname (Künstlername) für Schriftsteller, Schauspieler und Artisten.

RAM

RAM (Abkürzung für Random Access Memory), auch Arbeitsspeicher genannt, ist ein nicht-permanenter Speicher. Daten, die im RAM geladen sind, gehen verloren, wenn die Stromzufuhr unterbrochen wird. Aus diesem Grund bietet Citavi die Funktion Automatisch speichern, die immer wieder Daten aus dem RAM auf die Festplatte sichert.

Recherche

Methode, aus einem oder verschiedenen Datenbeständen diejenigen Daten herauszusuchen, die mit einem gesuchten Sachverhalt übereinstimmen.

Referateblatt

Bibliographie, in der mehrere Werke kurz inhaltlich vorgestellt werden.

Referenz

Verweis (Zeiger) auf ein reales – auch: anderes – Objekt.

Regelwerk

Regelwerke sind Spezifikationen, die in verschiedenen Formen vorliegen können: Normen, Zulassungen, Richtlinien oder Verwendungsgrundsätze. Sie definieren Begriffe, Verfahren und Systeme.

Regest

(lat. res gestae) Eine knappe Zusammenfassung des Inhalts einer Urkunde oder eines Aktenstücks unter Nennung von Datum und Ausstellungsort sowie der vorkommenden Orts- und Personennamen.

Rezension

Buchbesprechung, Textkritik. Durch eine Rezension soll der Leser einen Überblick über Inhalt und Thematik eines Werkes, verbunden mit kritischen Einschätzungen, erhalten. Wissenschaftliche Rezensionen sollen die Einordnung des besprochenen Werkes in den aktuellen fachspezifischen Diskurs ermöglichen.

RIS

(Research Information System) Austauschformat für bibliographische Daten. Es handelt sich um eine einfache Textdatei, die einen oder mehrere Titeleinträge enthält. Jede Zeile beginnt mit einem Kennzeichner, der die nachfolgende Information formal beschreibt. Ein Datensatz in einer RIS-Datei sieht zum Beispiel so aus:

TY – BOOK
AU – Sesink,W.
TI – Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
PY – 2003
ER –

Jede Zeile beginnt mit einem so genannten Tag (Kennzeichner), der aus zwei Buchstaben besteht. Dann folgen zwei Leerzeichen, ein Minuszeichen und noch ein Leerzeichen. Daran schließen sich die eigentlichen Informationen an.

Jeder neue Datensatz beginnt mit dem TY-Tag, der eine Aussage darüber macht, um welchen Dokumententyp (Buch, Zeitschriftenaufsatz etc.) es sich handelt. Jeder Datensatz wird mit dem ER-Tag (End of Reference) beendet.

Zwischen TY und ER-Tag können folgende Tags verwendet werden:

ABST        Abstract
BOOK        Buch
COMP        Computerprogramm
DATA        Datei
ELEC        Internetdokument
GEN        Unbestimmt
JOUR        Zeitschriftenaufsatz
ID        Identifikationsnummer
AU        Autor
TI        Titel
KW        Schlagwort
RP        Publikationsstatus: IN FILE, NOT IN FILE, ON REQUEST MM/DD/YY
PB        Verleger
UR        URL (für Internetdokumente)

Rubrum

Das Rubrum ist einer der Bestandteile eines Gerichtsurteils. Das Rubrum (synonym: Urteilskopf) enthält neben der Eingangsformel

·das Aktenzeichen
·den Namen des Gerichts
·den Namen des Spruchkörpers (Bezeichnung der Kammer)
·die Namen der mitwirkenden Richter
·den Tag der letzten mündlichen Verhandlung
·die Bezeichnung der Parteien oder Beteiligten
·die Bezeichnung ihrer gesetzlichen Vertreter und Prozessbevollmächtigten.

Sachtitelwerk

Anonymes Werk, das keinen Urheber hat. In Citavi sollten Sie in das Feld Autor die Buchstaben N. N. eintragen. N. N. ist das allgemein genutzte Zeichen für Unbekannt (lat.: nomen nescio, »den Namen weiß ich nicht«).

Sammelwerk

Ein Buch (auch Lexikon, Loseblattwerk) mit einzelnen gesonderten Beiträgen verschiedener Autoren, das in der Regel von einem Herausgeber editiert wurde. Häufig handelt es sich um eine Zusammenfassung wesentlicher Erkenntnisse einer Wissenschaft. Bücher, die von einem einzigen Autor bzw. Autorenteam stammen und sich »Handbuch …« nennen, gehören zur Gattung »Monographie«, wenn die Verfasser der einzelnen Beiträgen nicht benannt werden.

Sammlung

Vereinigung von mindestens zwei Einzelwerken oder Teilen von mindestens zwei Einzelwerken desselben Autors in einer Veröffentlichung. Die Veröffentlichung kann in einem oder in mehreren Teilen erscheinen, unabhängig davon, ob die Einzelwerke vom Verfasser selbst oder von einer anderen Person zusammengestellt wurden. In Citavi werden Sammlungen in der Regel als Werke eines Autors erfasst.

Schlagwort

Ein den Inhalt des Werkes kennzeichnendes Wort. Es kann, muss aber nicht im Titel vorkommen. Siehe auch Titelstichwort.

Schmutztitel

Zusätzliche Seite eines Buchs, die als Seite 1 mitgezählt wird, und in der Regel den Namen der Verfasser sowie den Titel des Werks wiederholt.

Schriftenreihe

Schriftenreihen (auch Serien genannt) sind eine Mehrzahl von Schriften (meist von verschiedenen Verfassern), die gleich ausgestattet und durch einen gemeinsamen, übergeordneten Reihentitel zusammengefasst sind. Die einzelnen Teile werden im Allgemeinen nicht in regelmäßigen Abständen publiziert. Sie werden in Citavi als Monographien erfasst.

Sekundärliteratur

Schriften zu oder über eine Person, eine Körperschaft oder ein literarisches Werk, an denen die ursprünglichen Werkschaffenden nicht beteiligt sind, vgl. Primärliteratur.

Sekundärzitat

Sekundärzitate sind solche Zitate, die nicht einer Originalquelle, sondern Werken Dritter entnommen wurden, die aus der Originalquelle zitiert haben. Sekundärzitate sollten nach Möglichkeit nicht verwendet werden, da ihre Richtigkeit oder Vollständigkeit nicht gewährleistet ist. Sofern die Originalquelle nicht herangezogen werden kann, muss der Nachweis einen entsprechenden Vermerk enthalten, zum Beispiel zit. nach.

Semesterapparat

Hochschulbibliotheken stellen auf Wunsch der Dozierenden für deren Lehrveranstaltungen relevante Literatur in einer Sammlung zur Verfügung. Der Semesterapparat enthält die Literatur, die die Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltung bearbeiten sollen.

Siegel

Reliefartiges, mittels eines Stempels gefertigtes Zeichen aus unterschiedlichen Materialien (Stein, Metall, Wachs) zur Beglaubigung einer Urkunde oder zum Verschluss eines Schriftstücks oder eines Behältnisses.

Sigel

Im Allgemeinen eine Abkürzung; im Bibliothekswesen auch als abkürzende Bezeichnung für eine Bibliothek verwendet, meist aus einer Zahl oder einer Zahlen-Buchstabenkombination bestehend, die in Zentralkatalogen und im Leihverkehr verwendet wird.

Sigle

Feststehende Abkürzungen (Kürzel) für Wörter, Autoren, Titel einzelner Werke, Werkausgaben usw. durch Buchstaben oder Zeichen.

Signatur

Buchstaben- und/oder Zahlenkombination, die den Aufbewahrungsort eines Werkes in einer Bibliothek beschreibt. (Siehe auch: Notation).

Suchstrategie

Die Analyse und Definition eines Ablaufs von Suchvorgängen für gleichartige Suchfragen.

Supplement

Ergänzungs-, Nachtragsband eines mehrbändigen Werkes.

Synonym

Unterschiedliche Bezeichnungen für den gleichen Begriff, zum Beispiel Automobil, Wagen, Kraftfahrzeug. In Suchabfragen sollten möglichst alle Synonyme aufgenommen werden, um möglichst viele relevante Informationen zu finden. Sofern die jeweilige Datenbank dies zulässt, werden Synonyme in der Regel durch ein ODER miteinander verknüpft. Beispiel: Automobil ODER Wagen ODER Kraftfahrzeug. Vergleiche Homonym.

Synopsis

Zusammenstellung und vergleichende Übersicht mehrerer Texte zu einem Thema.

Systematik

(Synonym: Klassifikation) ist ein System von Über-/Unter- und Nebenordnungen aus Klassen und Gruppen. Elemente mit ähnlichen oder gleichen Merkmalen werden einer Klasse oder Gruppe zugeordnet.

Tagungsband

Sammlung von Vorträgen, die auf einer wissenschaftlichen Tagung präsentiert wurden.

Thesaurus

(pl. Thesauri, Thesauren) Alphabetisch, systematisch und thematisch geordnetes Verzeichnis von Stichwörtern.

Titel

Bezeichnet sowohl die Gesamtheit der bibliographischen Daten (Synonyme: Katalogisat, Dokumentationseinheit, Titelnachweis, Titeleintrag) zur Beschreibung eines Dokuments als auch den Namen eines Dokuments.

Titel-Platzhalter

Ein Titel-Platzhalter ist in Citavi eine noch nicht formatierte Referenz auf eine bibliographische Quelle. Citavi kennzeichnet Titel-Platzhalter durch geschweifte Klammern: {Luhmann 1997: 134-136}. Mit der Funktion »Publikation formatieren« formatiert Citavi Titel-Platzhalter gemäß des gewählten Zitationsstils, beispielsweise: Luhmann, Niklas: Die Kunst der Gesellschaft. Frankfurt 1997, S. 134-136.

Titelseite

Eine oder mehrere Seiten eines Buchs, die nach ihrer Gestaltung die Aufgabe haben, zum Titel gehörende Angaben zu nennen, zum Beispiel Autor, Titel, Untertitel, Auflage, Erscheinungsort etc.

Titelstichwort

Jedes sinntragende Wort, das im Titel eines Werkes vorkommt.

Trunkierung

(sinngemäß: auf den Stamm zurückführen; Synonym: Maskierung) Ein Wort wird trunkiert, wenn beliebige Zeichen durch Platzhalter (Wildcards, Jokerzeichen) ersetzt werden, um in Suchabfragen mögliche Wortvarianten zu berücksichtigen. So finden Sie mit der Trunkierung Reisebericht* auch Dokumente, die die Wörter Reiseberichte, Reiseberichterstattung u. ä. enthalten.

Als Jokerzeichen werden häufig Asterisk (*, Sternchen), Prozentzeichen (%), Dollarzeichen ($) oder Fragezeichen verwendet, die je nach Datenbank einzelne oder mehrere Zeichen ersetzen sollen.

Unicode

Unicode ist ein internationaler Standard. Er hat zum Ziel, für jedes grafische Zeichen oder Element aller bekannten Schriftkulturen und Zeichensysteme einen digitalen Code festzulegen. Dies erfolgt unabhängig von der verwendeten Plattform (Windows, Mac etc.), vom verwendeten Programm (Citavi, Word etc.) und der verwendeten Sprache (Thai, Russisch etc.). Mehr Informationen zu Unicode finden Sie unter <www.unicode.org>.

Unklarer Dokumententyp

Dokumententyp, der in Citavi als Zwischenlösung (bis zur Prüfung am Original) bei lückenhaften oder unklaren Titelangaben verwendet wird, bis eine eindeutige Zuordnung zu einem Dokumententyp möglich ist.

Unselbstständig erschienene Literatur

Zeitschriftenaufsätze, Artikel, Rezensionen usw., die in der Regel nicht in Bibliothekskatalogen verzeichnet sind.

URI

siehe Persistent Identifier.

Urkunde

Beglaubigtes Schriftstück über Vorgänge rechtserheblicher Natur, das je nach Person, Ort, Zeit und Inhalt unterschiedlichste Formen annehmen kann.

URL

(Uniform Resource Locator) Einmalig existierende, gültige Adresse eines Dokumentes im Internet.

URN

Durch den Uniform Resource Name soll eine Publikation im Internet eindeutig gekennzeichnet werden.

Verwaltungsvorschrift

Eine Verwaltungsvorschrift richtet sich an nachgeordnete Behörden oder Bedienstete. Sie regelt die Gesetzesauslegung, den Spielraum für die Ermessensausübung, die Vergabe öffentlicher Mittel, die Benutzung öffentlicher Einrichtungen sowie die Organisation und den Ablauf der Verwaltung. Verwaltungsvorschriften können in verschiedenen Formen vorliegen: Erlasse, Allgemeine Verfügungen, Dienstanweisungen, Richtlinien oder Geschäftsanweisungen.

Virtual Private Network

Ein Virtual Private Network (VPN) ist ein Computernetz, das zum Transport privater Daten ein öffentliches Netz nutzt. Ein VPN schaltet hierzu räumlich weit getrennte Rechner über das Internet so zusammen, dass sie untereinander wie in einem LAN (Local Area Network) kommunizieren. VPNs dienen beispielsweise zur Verbindung zwischen Firmenniederlassungen oder erlauben Heimarbeitern den vollen Zugriff auf das LAN der Firma.

Vollregest

Beim Vollregest wird nahezu der gesamte Inhalt eines Textes wiedergegeben, so dass in letzter Konsequenz von einer Transkription einer Urkunde gesprochen werden kann. Die Reihenfolge der Angaben richtet sich nach dem Aufbau der Vorlage. Wichtige Textpassagen sind wörtlich wiederzugeben (vgl. Kurzregest, Regest).

Volltextdatenbank

Datenbank jeglicher Art mit direkten Zugriffen auf Volltexte.

Website

Ort einer Internet-Präsenz. Eine Website besteht meist aus mehreren einzelnen Webseiten.

Werkausgabe

Eine Werkausgabe enthält die gesammelten Schriften eines Autors. Sie kann von einer fachlich kompetenten Person herausgegeben und kommentiert worden sein. In Citavi heißt dieser Dokumententyp »Werke eines Autors«.

XML

»eXtensible Markup Language« ist ein Standard zur Erstellung strukturierter Daten. Die Entwicklung von XML begann 1996. XML erleichtert die Datenverwaltung und den Datenaustausch. Die Daten, die Sie mit Citavi erzeugen, werden mittels XML beschrieben.

Z39.50

Z39.50 ist ein standardisiertes Kommunikationsprotokoll, das den Datenaustausch zwischen bibliothekarischen Datenbanksystemen und Zugriffsprogrammen wie z. B. Citavi ermöglicht.

Zeitschrift

Wissenschaftliche Zeitschriften sind Sammelwerke, die periodisch erscheinen. Sie erscheinen in der Regel als Einzelhefte, die eine eigene Nummerierung haben (»Heft 3«)und zu Jahrgängen zusammengefasst sind (»12. Jahrgang«). Sie sind die etablierten fachinternen Publikations- und Kommunikationsmedien. Für ihre Erfassung ist daher weniger wichtig, wer sie herausgibt, als wann sie erschienen sind (Jahrgang, Erscheinungsjahr, Heft).

In Citavi gibt es keinen eigenen Dokumententyp »Zeitschrift«. Sie erfassen immer einzelne Beiträge in Zeitschriften und verwenden daher die Eingabemaske für den Dokumententyp »Zeitschriftenaufsatz«.

Zeitschriftenaufsatz

Ein Aufsatz eines Autors oder eines Autorenteams in einer wissenschaftlichen Zeitschrift oder einem wissenschaftlichen Magazin.

Zeitung

Fortlaufendes Sammelwerk, dessen einzelne Teile (Artikel) im Allgemeinen regelmäßig mindestens einmal in der Woche erscheinen und über aktuelle Ereignisse berichten.

Zeitungsartikel

Ein Beitrag eines Autors oder Autorenteams in einer Tages- oder Wochenzeitung.

Zeitungs-, Zeitschriftenbibliographie

Ein nach bestimmten Gesichtspunkten geordnetes Verzeichnis von Zeitungen und Zeitschriften.

ZIP

ZIP ist der Name eines Datenkompressionsformats. Eine Datei mit der Endung *.zip ist eine Art Container, der eine oder mehrere Dateien komprimiert, also deren Speicherbedarf reduziert. Um eine Datei im Format ZIP zu komprimieren und dekomprimieren, bedarf es spezieller Programme, so genannter Packer bzw. Entpacker. Bekannte Programme sind PowerArchiver und 7Zip.

Zitat

Wörtlicher Auszug aus einem schriftlich fixierten Text. Der Auszug steht zwischen Anführungszeichen. Die Fundstelle (Titel des Buches bzw.  Schriftstücks, Seitenzahl) muss angegeben werden.  Man unterscheidet direktes (s. Zitat, direktes) und indirektes (s. Zitat, indirektes) Zitat.

Zitat, direktes

Wörtlich wiedergegebener Auszug eines schriftlich fixierten Textes. Der Auszug steht zwischen Anführungszeichen. Die Fundstelle muss angegeben werden.

Zitat, indirektes

Sinngemäße Wiedergabe einer fremden Textstelle in eigenen Worten. Dies wird auch als Paraphrasieren bezeichnet. Indirekte Zitate stehen nicht zwischen Anführungszeichen, da sie fremden Text nicht wörtlich wiedergeben, sondern in eigenen Worten formuliert sind. Die Fundstelle muss angegeben werden. Zur Unterscheidung vom direkten Zitat stellt man dem Nachweis ein »Vgl.« (vergleiche) oder »s.« (siehe) voran.

Zitationsstil

Zitationsstile (bibliographische Stile) legen fest, wie bibliographische Nachweise in Texten (Manuskripten) und bibliographische Einträge in Literaturverzeichnissen zu formatieren sind.

Zwischenablage

Die Zwischenablage ist ein flüchtiger Speicher, der den einfachen Austausch von Daten (Text, Bilder und andere Objekte) zwischen Programmen ermöglicht.

Um die Zwischenablage zu nutzen, müssen Daten am Ursprungsort zuerst markiert und dann mittels der Funktion »Kopieren« (Tastenkombination: Strg+C) oder »Ausschneiden« (Strg+X) in die Zwischenablage gelegt werden. Von dort werden sie mittels der Funktion »Einfügen« (Strg+V oder Strg+SHIFT+V, wenn Formatierungen übernommen werden sollen) an den Zielort übertragen. Dazu muss die Einfügemarke an die entsprechende Stelle gesetzt werden. Dieses Verfahren nennt man auch Copy & Paste.

Adresse dieser Seite: http://www.manuals.citavi.com/de?citavi_glossar.htm